Jahr
| Ereignis | Erläuterung |
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1946
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| 19. September | Züricher
Rede von Winston Churchill | Forderung
nach einer Gründung einer Art "Vereinigter Staaten von Europa"
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1948
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| 01. Januar | Zollunion
zwischen Belgien, Luxemburg und den Niederlanden (BEnelux) | |
| 16. April | Gründung
der Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit
(OEEC) in Paris | Aufgabe: Durchführung
und Verwaltung der Marshallplan-Hilfsmaßnahmen der Vereinigten Staaten
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| 07-10.
Mai | Haager Europakongress | Grundsatzdebatte
über die Einigung Europas |
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| 1949 | | |
| 04. April | Gründung
des Europarates und Unterzeichnung des Nordatlantikpaktes in Washington | |
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| 1950 | | |
| 09. Mai | Schumann
Erklärung | der frz. Außenminister
Schumann stellt den von Jean Monnet entwickelten Plan vor, die Kohle- und
Stahlproduktion Frankreichs und der BR Deutschland zusammenzulegen und eine
Organisation zu gründen, die den anderen europäischen Ländern
zum Beitritt offen stehen sollte |
| 19.
September | Gründung
der Europäischen Zahlungsunion (EZU) als multilaterale Verrechnungsstelle | Ziel:
Verstärkung des Handels zwischen den (west)europäischen Ländern |
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| 1951 | | |
| 18. April | Unterzeichnung
des Pariser Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft
für Kohle und Stahl (EGKS) zwischen der BR Deutschland, Frankreich,
Italien und Benelux | eigentlicher
Beginn der europäischen Integration; mit diesem Vertrag werden die
Hohe Behörde, der Rat, der Gerichtshof und die Versammlung eingesetzt |
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| 1952 | | |
| 27. Mai | Unterzeichnung
des Vertrages zur Errichtung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft
(EVG) in Paris | Ziel: Integration
der Streitkräfte der 6 EGKS-Mitglieder, begleitet von einer politischen
Gemeinschaft |
| 25.
Juli | Inkrafttreten der
EGKS | |
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| 1954 | | |
| 30. August | Ablehnung
der EVG durch die französische Nationalversammlung | scherer
Rückschlag für die euopäische Integration |
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| 1955 | | |
| 01.-02. Juni | Konferenz
von Messina | Außenminister
der EGKS-Mitglieder beschließen, die wirtschaftliche Integration,
die im Kohle- und Stahlbereich begonnen worden war, durch eine Ausdehnung
auf die gesamte Wirtschaft, den gemeinsamen europäischen Markt und
die Verwendung von Atomenergie voranzutreiben |
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| 1957 | | |
| 25. März | Die
"Römischen Verträge" zur Gründung der Europäischen
Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europäischen Atomgemeinschaft
(EAG/Euratom) werden unterzeichnet | durch
die Ausdehnung der gemeinsamen Politik auf alle Bereiche der Wirtschaft
ist eine neue Phase der Integration Europas eingeleitet; mit den auf unbestimmte
Zeit geschlossenen Verträgen werden folgende Institutionen eingesetzt:
Kommissionen, Räte, der Gerichtshof, und die Versammlung; mit dem Vertrag
wird auch die Europäische Investitionsbank (EIB) errichtet, deren Satzung
Bestandteil des EWG Vertrages ist |
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| 1958 | | |
| 01.
Januar | Verträge zur
Gründung der EWG und EAG treten in Kraft | |
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| 1960 | | |
| 04.
Januar | in Stockholm wird
der Vertrag über die Gründung der Europäischen Freihandelsassoziation
(EFTA) unterzeichnet. | |
| 14.
Dezember | Unterzeichnung
des Vertrages zur Errichtung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung (OECD) in Paris | Mitglieder:
OEEC-Mitgliedstaaten, USA und Kanada |
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| 1963 | | |
| 29.
Januar | die Beitrittsverhandlungen
mit dem Vereinigten Königreich werden unterbrochen, der Beitrittsantrag
nach dem Veto General de Gaulles auf Eis gelegt | |
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| 1965 | | |
| 08.
April | der Fusionsvertrag
zur Zusammenlegung der Exekutiven der 3 Gemeinschaften (EGKS, EWG und Euratom)
und zur Einsetzung eines gemeinsamen Rates und einer gemeinsamen Kommission
wird unterzeichnet | |
| 06.
Juli | Frankreich praktiziert
die "Politik des leeren Stuhls" | die
Krise in der Gemeinschaft entstand wegen Differenzen in der Frage der Finanzierung
der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) |
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| 1966 | | |
| 29.
Januar | "Luxemburger
Kompromiss" | Frankreich
erklärt sich bereit, seinen Platz im Rat wieder einzunehmen; Mehrheitsbeschlüsse
werden künftig durch einstimmige Beschlüsse ersetzt, wenn ein
Staat erklärt, dass seine vitalen Interessen auf dem Spiel stehen |
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| 1967 | | |
| 01.
Juli | der Fusionsvertrag
zur Vereinigung der 3 Organe der Europäischen Gemeinschaften tritt
in Kraft | |
| 18.-19.
Dezember | de Gaulle legt
ein zweites Veto gegen den Beitritt des Vereinigten Königreichs ein | |
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| 1968 | | |
| 01.
Juli | die erste Stufe der
wirtschaftlichen Integration in einer Zollunion ist erreicht | die
letzten Binnenzölle für gewerbliche Erzeugnisse werden abgeschafft;
der gemeinsame Zolltarif gegenüber dritten Ländern wird eingeführt |
| | | |
| 1969 | | |
| 01.-02.
Dezember | Haager Gipfelkonferenz | Staats-
und Regierungschefs der 6 EWG- Mitgliedstaaten beschließen eine verstärkte
Zusammenarbeit im Bereich der Außenpolitik; sie gaben zudem ihrem
Willen Ausdruck, den europäischen Einigungsprozess in Richtung auf
eine Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) fortzusetzen |
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| 1970 | | |
| 27.
Oktober | Mitgliedstaaten
billigen den Davignon-Bericht über die Europäische Politische
Zusammenarbeit (EPZ) | künftig
soll sich Europa zu allen wichtigen internationalen Problemen mit einer
Stimme sprechen |
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| 1972 | | |
| 22.
Januar | Unterzeichnung
der Verträge über den Beitritt Dänemarks, Irlands, Norwegens
und des Vereinigten Königreiches in Brüssel | |
| 25.
September | die Bevölkerung
Norwegens lehnt in einem Referendum den Beitritt zur EWG ab
| |
| 19.-20.
Oktober | Pariser Gipfelkonferenz | sie
weist der Gemeinschaft neue Tätigkeitsfelder zu: Regional- , Struktur-
und Sozialpolitik, Industrie-, Wissenschafts- und Technologiepolitik, Umwelt-
und Energiepolitik; gleichzeitig wird mit der Absicht, die Gesamtheit aller
Beziehungen bis 1980 in eine Europäische Union umzuwandeln, der Gemeinschaft
ein weiterführendes politisches Ziel vorgegeben |
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| 1973 | | |
| 01.
Januar | Dänemark (einschließlich
Grönland), Irland und das Vereinigte Königreich treten der EWG
bei | |
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| 1974 | | |
| 09.-10.
Dezember | Pariser Gipfelkonferenz | es
wird beschlossen, die Abgeordneten des EP durch die Bevölkerung wählen
zu lassen; die Staats- und Regierungschefs wollen nunmehr regelmäßig
als "Europäischer Rat" zusammentreffen
|
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| 1975 | | |
| 28.
Februar | Unterzeichnung
des ersten Lomé-Abkommens zwischen der EG und 46 Staaten Afrikas,
Karibik und des Pazifischen Ozeans (AKP) | |
| 05.
Juni | Positives EU-Referendum
im Vereinigten Königreich | Bevölkerung
entscheidet sich mehrheitlich für den Verbleib in der EG |
| | | |
| 1978 | | |
| 06.-07.
Juli | Europäischer
Rat in von Bremen | Frankreich
und Deutschland stellen einen Plan für eine engere monetäre Zusammenarbeit
vor |
| 04.-05. Dezember | Europäischer
Rat von Brüssel | Beschluss,
ein Europäisches Währungssystem (EWS) mit der Europäischen
Währungseinheit (ECU) aufzubauen |
| | | |
| 1979 | | |
| 13.
März | das EWS nimmt
seine Arbeit auf | das Vereinigte
Königreich beschließt, sich dem System vorerst nicht anzuschließen |
| 07.-10.
Juni | erste Direktwahl
zum Europäischen Parlament | |
| 31.
Oktober | Unterzeichnung
des zweiten Lomé-Abkommens zwischen der EG und 58 AKP-Staaten | |
| | | |
| 1981 | | |
| 01.
Januar | Griechenland tritt
der Gemeinschaft bei | |
| | | |
| 1983 | | |
| 17.-19.
Juni | Europäischer
Rat von Stuttgart | Staats-
und Regierungschefs geben eine Erklärung zur "Europäischen
Union" ab; die Genscher-Colombo-Initiative wird als Grundlage für
den Plan zur politischen Einigung angesehen |
| 19.
Juni | feierliche Deklaration
zur Europäischen Union | |
| | | |
| 1984 | | |
| 14.
Februar | Altiero Spinellis
Vertragsentwurf zur Gründung der EU wird im Europäischen Parlament
verabschiedet | |
| 13.
März | Austritt Grönlands
aus der EG | |
| 14.-17.
Juni | zweite Direktwahl
zum Europäischen Parlament | |
| 08.
Dezember | Unterzeichnung
des dritten Lomé-Abkommens zwischen der EG und 66 AKP-Staaten | |
| | | |
| 1985 | | |
| 14.
Juni | die EG-Kommission
legt dem Europäischen Rat das Weißbuch über die Vollendung
des Binnenmarktes bis 1992 vor; das Schengener Abkommen über freie
Binnengrenzen wird von Frankreich, BR Deutschland, Benelux unterzeichnet
| der
Vertrag ebnet den Weg für den Binnenmarkt; die mit der Abschaffung
der Polizei- und Zollformalitäten verbundenen Probleme machen allerdings
Zusatzverhandlungen notwendig |
| | |
| 28.-29.
Juni | Europäischer
Rat von Mailand | mehrheitlich
Beschluss, die Einberufung einer Regierungskonferenz zur Änderung der
Verträge der Europäischen Gemeinschaften nach Art. 236 EWG-V |
| 2.-4.
Dezember | Europäischer
Rat von Luxemburg | Verabschiedung
der Einheitlichen Europäischen Akte (EEA) |
| | | |
| 1986 | | |
| 01.
Januar | Spanien und Portugal
treten der EG bei | |
| 28.
Februar | die 12 EG-Staaten
unterzeichnen die EEA | sie
reformiert die Verträge und soll der europäischen Integration
neuen Auftrieb verleihen; ihr Hauptziel ist die Schaffung eines europäischen
Binnenmarktes |
| | | |
| 1987 | | |
| 01.
Juli | die EEA tritt in
Kraft | |
| | | |
| 1988 | | |
| 27.-28.
Juni | Europäischer
Rat von Hannover | Rat erteilt
dem Delors-Ausschuss das Mandat, bis zum Rat in Madrid 1989, konkrete Schritte
für die Verwirklichung einer WWU zu prüfen und vorzuschlagen |
| 24.
Oktober | Rat beschließt,
ein Gericht erster Instanz der EG einzusetzen | das
Gericht nimmt seine Arbeit am 01. November 1989 auf |
| | | |
| 1989 | | |
| 14.-16.
Juni | Europäischer
Rat von Madrid | Delors-Bericht
wird gebilligt; der Beginn der ersten Etappe der WWU wird auf den 01. Januar
1990 festgelegt |
| 15.-28.
Juni | dritte Direktwahl
zum Europäischen Parlament | |
| 15.
Dezember | Unterzeichnung
des vierten Lomé-Abkommens zwischen der EG und 69 AKP-Staaten | |
| | | |
| 1990 | | |
| 28.
April | Europäischer
Rat von Dublin | Europäische
Rat beschloss auf seiner Tagung die Einberufung der beiden Regierungskonferenzen
zur Politischen Union und den WWU-Verhandlungen |
| 19.
Juni | acht EG-Staaten unterzeichnen
das Schengener Durchführungsabkommen (Schengen II) | |
| 01.
Juli | die erste Stufe der
WWU tritt in Kraft | |
| 14.-15.
Dezember | Europäischer
Rat vom Rom | Ergebnis der Verhandlungen
ist der Vertrag über die Europäische Union |
| | | |
| 1991 | | |
| 9.-10.
Dezember | Europäischer
Rat von Maastricht | der Vertrag
über die Europäische Union wird auf der Tagung angenommen |
| | | |
| 1992 | | |
| 07.
Februar | Vertrag über
die Europäische Union wird in Maastricht unterzeichnet | er
sieht unter anderem eine Erweiterung der Befugnisse des Parlamentes und
eine verstärkte Zusammenarbeit vor |
| 02.
Juni | knappe Mehrheit der
Dänen spricht sich gegen den Vertrag von Maastricht aus | |
| 18.
Juni | Iren stimmen für
die Ratifizierung des Vertrages von Maastricht | |
| 20.
September | knappe Mehrheit
der Franzosen spricht sich für den Vertrag von Maastricht aus | |
| 06.
Dezember | knappe Mehrheit
der Schweizer sprechen sich gegen den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum
(EWR) aus | |
| | | |
| 1993 | | |
| 01.
Januar | der Europäische
Binnenmarkt und der Europäische Wirtschaftsraum werden verwirklicht | durch
die Freizügigkeit und den freien Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr
erwartet man eine mobilisierende Wirkung für zusätzliches Wirtschaftswachstum
und die Schaffung neuer Arbeitsplätze |
| 18.
Mai | Dänen bestätigen
nun die Ratifizierung des Vertrages von Maastricht | |
| 21.-22.
Juni | Europäischer
Gipfel von Kopenhagen | allerdings
müssen die assoziierten Staaten Mittel- und Osteuropas politische und
wirtschaftliche Bedingungen erfüllen, bevor sie als Vollmitglieder
anerkannt werden können |
| 12.
Oktober | das deutsche BVerfG
bestätigt die Rechtmäßigkeit des Vertrages von Maastricht | |
| 01.
November | der Ratifizierungsprozess
ist abgeschlossen und der Vertrag über die EU tritt in Kraft | |
| | | |
| 1994 | | |
| 01.
Januar | die zweite Stufe
der WWU beginnt; das Abkommen über die Errichtung des Europäischen
Wirtschaftsraumes | |
| 09.-12.
Juni | vierte Direktwahl
des Europäischen Parlaments | |
| 12.
Juni | in einem Referendum
über den Beitritt zur EU sprechen sich die Österreicher für
einen Beitritt aus | |
| 15.
Juli | außerordentliche
Gipfelkonferenz in Brüssel | der
luxemburgische Premierminister Jacques Santer wird zum neuen Präsidenten
der Europäischen Kommission bestimmt |
| 16.
Oktober | in einem Referendum
über den Beitritt zur EU sprechen sich die Finnen für einen Beitritt
aus | |
| 13.
November | in einem Referendum
über den Beitritt zur EU sprechen sich die Schweden für einen
Beitritt aus | |
| 28.
November | in einem Referendum
über den Beitritt zur EU sprechen sich die Norweger gegen einen Beitritt
aus | |
| 15.
Dezember | Beginn der Verhandlungen
zur Ausarbeitung von Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Litauen,
Lettland und Estland | |
| | | |
| 1995 | | |
| 01.
Januar | Österreich
, Finnland und Schweden treten der EU-15 bei | |
| 01.
Februar | die Europaabkommen
der EU mit Rumänien, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Bulgarien
treten in Kraft | |
| 26.
März | das Übereinkommen
zur Durchführung des Abkommens von Schengen tritt für 7 der 9
Schengen-Länder in Kraft | |
| 09.
April | die Bevölkerung
Liechtensteins dem Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum zu | |
| | | |
| 1996 | | |
| 01.
Januar | die Zollunion zwischen
der EU und der Türkei tritt in Kraft | |
| 14.
Dezember | Europäischer
Rat von Dublin | Rat vereinbart
einen Stabilitäts- und Wachstumspakt für die WWU |
| | | |
| 1997 | | |
| 16.-17.
Juni | Europäischer
Rat von Amsterdam | Rat erzielt
ein Einvernehmen über den Entwurf eines neuen Vertrages und der Übergang
zur dritten Stufe der WWU werden gebilligt |
| 02.
Oktober | Unterzeichnung
des Vertrages von Amsterdam durch die Außenminister der Mitgliedstaaten
| |
| 12.-13.
Dezember | Europäischer
Rat entscheidet über die Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit
Ungarn, Polen, Estland, der Tschechischen Republik und Slowenien | |
| | | |
| 1999 | | |
| 01.
Januar | offizieller Start
der gemeinsamen Währung Euro | |
| 24.-25.
März | Europäischer
Rat von Berlin | Rat einigt
sich auf Romano Prodi als Nachfolger für Jacques Santer |
| 01.
Mai | der Vertrag von Amsterdam
tritt in Kraft | |
| 05.-06.
Juni | Europäischer
Rat von Köln | Rat wählt
Solana zum Hohen Repräsentanten der GASP der EU |
| 10.-13.
Juni | fünfte Direktwahl
zum Europäischen Parlament | |
| 10.-11.
Dezember | Europäischer
Rat von Helsinki | die Union
beschließt Beitrittsverhandlungen mit Rumänien, Bulgarien, der
Slowakei, Litauen, Lettland und Malta aufzunehmen; die Türkei wird
offiziell als Beitrittskandidat anerkannt |
| | | |
| 2000 | | |
| 03.
Mai | Europäische Kommission
schlägt Griechenland vor, 12. Mitglied der Euro-Zone zu werden | |
| 28.
September | dänische
Bevölkerung lehnt in einem Referendum die Einführung des Euros
ab | |
| 07.-09.
Dezember | Europäischer
Rat von Nizza | am Rande des
Rates wird die Charta der Grundrechte der EU proklamiert |
| | | |
| 2001 | | |
| 02.
Januar | Griechenland wird
das 12. Mitglied der Euro-Zone | |
| 26.
Januar | Unterzeichnung
des Vertrages von Nizza | |
| 07.
Juni | im irischen Referendum
wird der Vertrag von Nizza mit knapper Mehrheit abgelehnt | |
| 14.-15.
Dezember | Beschluss zur
Einberufung eines Konvents zur Zukunft der EU
| |
| | | |
| 2002 | | |
| 01.
Januar | mit der Einführung
von Euro-Bargeld ist die letzte Stufe der Währungsunion erreicht | |
| 28.
Februar | konstituierende
Sitzung des Konvents zur Zukunft der Europäischen Union in Brüssel | |
| 25.
Juli | Auslaufen des EGKS-Vertrages
nach 50-jährigem Bestehen | |
| 19.
Oktober | im erneuten irischen
Referendum wird der Vertrag von Nizza angenommen | |
| 12.-13.
Dezember | Europäischer
Rat von Kopenhagen | die Union
beschließt die Aufnahme der 10 MOEL: Estland, Lettland, Litauen, Polen,
Tschechien, Slowakei, Slowenien, Ungarn, Malta und Republik Zypern; mit
der Türkei sollen Anfang 2005 nach Prüfung der Kopenhagener Kriterien
Ende 2004 Beitrittsverhandlungen aufgenommen werden |
| | | |
| 2003 | | |
| 1.
Januar | Griechenland übernimmt
die EU-Ratspräsidentschaft | |
| 15.
Januar | die EU übernimmt
die erste Polizeimission in Bosnien und Herzegowina | |
| 01.
Februar | der Vertrag von
Nizza tritt in Kraft | |
| 08.
März | positives Referendum
über den EU-Beitritt in Malta | |
| 23.
März | positives Referendum
über den EU-Beitritt in Slowenien | |
| 09.
April | Europäisches
Parlament stimmt dem Beitritt zehn neuer EU-Mitgliedstaaten zu | |
| 12.
April | positives Referendum
über den EU-Beitritt in Ungarn | |
16.
April
| EU-Gipfel von
Athen | feierliche Unterzeichnung
der Beitrittsverträge |
| 10.-11.
Mai | positives Referendum
über den EU-Beitritt in Litauen | |
| 16.-17
Mai | positives Referendum
über den EU-Beitritt in der Slowakei | |
| 7.-8.
Juni | positives Referendum
über den EU-Beitritt in Polen | |
| 13.
Juni | (vorerst) abschließende
Sitzung des Konvents | Text
von Teil I und II der Verfassung wird verabschiedet, zudem Textentwürfe
für Teil III und IV, zu deren Abschluss eine weitere Konventssitzung
im Juli geplant vorgesehen ist |
| 15.-16.
Juni | positives Referendum
über den EU-Beitritt in der Tschechischen Republik | |
| 20.-21.
Juni | Europäischer
Rat von Thessaloniki | die Arbeit
des Konvents wird als "eine gute Ausgangsbasis" für den Beginn
der Regierungskonferenz gewürdigt |
| 1.
Juli | Italien übernimmt
die EU-Ratspräsidentschaft | |
| 14.
September | negatives Referendum
über den Euro in Schweden, positives Referendum über den EU-Beitritt
in Estland | |
| 20.
September | positives Referendum
über den EU-Beitritt in Lettland | |
| 4.
Oktober | Beginn der Regierungskonferenz
in Rom | spätestens bis
zum Juni 2004 soll eine Einigung erzielt werden |
| 1.
November | Jean-Claude
Trichet übernimmt Willem F. Duisenberg das Amt des EZB-Präsidenten | |
| 12.-13.
Dezember | der Brüsseler
Abschlussgipfel der Regierungskonferenz scheitert; die irische EU-Ratspräsidentschaft
wird beauftragt, die Konsultationen fortzuführen | insbesondere
Polen und Spanien verweigern sich der vorgesehen Neuordnug der Stimmengewichtung
im Rat; der ursprüngliche Zeitplan, den Verfassungsvertrag noch vor
den Europawahlen im Juni 2004 zu unterzeichen, ist somit nicht mehr einzuhalten |
| | | |
| 2004 | | |
| 1.
Januar | Irland übernimmt
die EU-Ratspräsidentschaft | |
| 14.
März | Parlamentswahlen
in Spanien | mit dem Wahlverlust
der verfassungskritischen spanischen Konservativen verliert die Verweigerungshaltung
Polens an Rückhalt |
| 22.
März | Mazedonien reicht
offiziell sein Beitrittsgesuch bei der EU ein | |
| 20.
April | Tony Blair kündigt
in einer Rede an, den Verfassungsvertrag einem Referendum zu unterziehen | Umfragen
zufolge sind derzeit 53 Prozent der Briten gegen den Verfassungspapier;
mit der Abstimmung wird nach den Unterhauswahlen im Frühjahr 2005 gerechnet |
| 23.
April | die Mehrheit der
griechischen Zyprioten lehnt den so genannten Annan-Plan zur Wiedervereinigung
der Mittelmeerinsel ab | nur
der griechische Teil, die international anerkannte Republik Zypern, wird
somit de facto am 1. Mai der EU beitreten |
| 1.
Mai | Erweiterung der EU
um 10 neue Mitglieder | der
EU gehören nun 25 Länder an, ihre Bevölkerung wächst
von rund 370 auf 455 Millionen Menschen |
| 10.-13.
Juni | Wahlen zum Europäischen
Parlament | rund 338 Millionen
Wahlberechtigte entscheiden über die Zusammensetzung der 732 Abgeordneten
des Europäischen Parlaments |
| 17.-18.
Juni | auf dem Brüsseler
Abschlussgipfel der Regierungskonferenz wird eine Einigung über den
EU-Verfassungsvertrag erzielt | Streitpunkt
"doppelten Mehrheit" ausgeräumt (55/65), Streit über
das Amt des Kommissionspräsidenten vertagt |
| 1.
Juli | die Niederlande übernehmen
die EU-Ratspräsidentschaft | |