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Nationaler und persönlicher Hintergrund der Rede von Oliver Schwarz |
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Jean-Claude Juncker wurde 1954 in Rédange-sur-Attert geboren. Er studierte Jura an der Universität Straßburg und erhielt 1980 seine Zulassung als Anwalt. Juncker, der sich bereits während seines Studiums in der Christlich Sozialen Volkspartei (CSV) engagiert hatte, wurde 1979 Sekretär der CSV-Parlamentsfraktion und zugleich auch Präsident des Jugendverbandes seiner Partei. 1982 wurde er zum Staatssekretär für Arbeit und soziale Sicherheit berufen und wurde 1989 Arbeits- und Finanzminister. Er konsolidierte den Staatshaushalt, so dass Luxemburg als einziges Land bereits 1994 in der Lage war, die Kriterien des Maastricht-Vertrages zu erfüllen. 1990 übernahm Juncker den Vorsitz der CSV, und wurde 1993 Präsident der Europäischen Union Christlich-Demokratischer Arbeitnehmer. Am 20. Januar 1995 trat Juncker die Nachfolge von Premierminister Jacques
Santer an. Bei den Parlamentswahlen im Juni 1999 musste die seit 15 Jahren
regierende Koalition aus CSV und Sozialistischer Arbeiterpartei deutliche
Verluste hinnehmen, jedoch blieb die CSV weiterhin stärkste Partei.
Erneut mit der Regierungsbildung beauftragt, bildete Juncker eine Koalition
mit der zweitstärksten Partei, der Demokratischen Partei (DP) unter
der Juristin Lydie Polfer.
© Oliver Schwarz, letzte Überarbeitung: Juni 2002. Die Verwendung von Inhalten ist für Ausbildungszwecke und nicht-kommerzielle Zwecke gestattet, vorausgesetzt, die Quelle wird angegeben. |