Nationaler und persönlicher Hintergrund der Rede

von Barbara Rummel

 

Gerhard Schröder wurde am 07.04.1944 im Kreis Lippe geboren und machte nach seinem Hauptschulabschluss zu nächst eine Lehre als Einzelhandelskaufmann. Im Anschluss besuchte er das Abendgymnasium, während er in einer Eisenwarenhandlung arbeitete. Von 1966-1971 studierte er an der Georg-August-Universität in Göttingen Rechtswissenschaft. Nach einem vierjährigen Referendariat am Landgericht Hannover legte er 1976 sein zweites juristisches Staatsexamen ab und wurde als Rechtsanwalt in Hannover zugelassen. Von 1978-1990 war er als selbständiger Rechtsanwalt in Hannover tätig.

Seit 1963 ist Gerhard Schröder Mitglied der SPD. 1979 wurde er Mitglied des SPD-Parteirats, von 1983-1993 war er Vorsitzender des SPD-Bezirks Hannover. Seit 1986 ist er Mitglied des Bundesparteivorstands und seit 1989 Mitglied des SPD-Präsidiums. Von 1990-1998 war er Ministerpräsident des Landes Niedersachsen und war von 1994-1998 Landesvorsitzender der SPD Niedersachsen. Im März 1998 wurde er auf dem Bundesparteitag in Leipzig zum Kanzlerkandidaten nominiert. Am 27.09.1998 gewann die SPD mit Gerhard Schröder als Kanzlerkandidat. Am 27.10.1998 wurde Gerhard Schröder durch den Deutschen Bundestag zum Bundeskanzler gewählt.

Am 22.09.2002 gewinnen SPD und Bündnis 90/Die Grünen erneut die Bundestagswahlen. Mit der Stimmenmehrheit der Regierungskoalition wird Gerhard Schröder am 22.10.2002 für eine zweite Amtszeit zum Bundeskanzler gewählt.

Gerhard Schröder ist mit Doris Schröder-Köpf in vierter Ehe verheiratet.

 

© Barbara Rummel, letzte Überarbeitung: Oktober 2002. Die Verwendung von Inhalten ist für Ausbildungszwecke und nicht-kommerzielle Zwecke gestattet, vorausgesetzt, die Quelle wird angegeben.